Die drei österlichen Tage, vom Leiden, vom Tod und von der Auferstehung des Herrn

Die heiligen drei Tage sind in Wirklichkeit nur ein einziger Tag. Wir begehen in diesen Tagen das eine Mysterium der Erhöhung Jesu, sein Hinübergehen aus dieser Welt zum Vater.

Das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern, der Tod am Kreuz, die Auferstehung am dritten Tag, darin entfaltet sich die unfassbare Wahrheit: Gott hat die Menschen geliebt, und er liebt sie, auch wenn sie es nicht wissen und nicht wollen. Gott rettet die Menschen durch die Opferhingabe des ewigen, menschgewordenen Sohnes.

Quelle: Schottmessbuch, Lesejahr B


G
ründonnerstag

Das Wasser des Abschieds
ist schon bereitet.
Bereit steht die Schale,
du w
äschst deinen Freunden
Füße und Herz und trocknest sie
mit dem Tuch der Gemeinschaft.
Wer w
äscht dir die Füße
und tröstet dein Herz? 

Eva-Maria Leiber


Quelle: Wochenbrief für Kranke Gute Besserung
Herausgeber: Bergmoser + Höller Verlag AG
 

Karfreitag

Überall begegnen wir das Kreuz.
Es gehört in unser Leben.
Entlang der Straßen finden wir es.
In unseren Wohnungen.
In Kirchen.
In Schulen.
Auf den Gipfeln der Berge.
Das Kreuz begleitet uns.
Wir tragen es am Hals.
Wir stellen es auf Gr
äber.
Wir bekreuzigen uns.
Wir leben mit dem Kreuz.
Warum aber oft so gedankenlos?

Peter Bucher
Quelle: Wochenbrief für Kranke Gute Besserung
Herausgeber: Bergmoser + Höller Verlag AG

Karsamstag

Der Karsamstag ist der liturgische Trauertag, ein ruhiger Tag.
Wir schauen heute auf Maria die Mutter Jesu, die mit ihm im Leid ausgeharrt hat.



Wichtig ist, das Leid gut zu tragen, ob es junge Menschen trifft oder alte.
Jede Qual, jeder Schmerz,
jedes innere Leid wird vom Herrn aufgezeichnet
und vergolten Wir müssen es so machen wie ER! (…)
Er l
ässt sich verletzen, verhöhnen, demütigen, beleidigen,
wobei seine betrübte und gequ
älte Mutter neben ihm steht.
Doch dann steht er von den Toten auf (…).


 Papst Johannes XXIII.