Fest der Hl. Luise von Marillac

Heute am 9. Mai feiern wir das Fest der Hl Luise v. Marillac, sie hat zusammen mit Vinzenz v. Paul unsere Gemeinschaft gegründet. Sie ist für uns ein großes Vorbild.

Luise v. Marillac hat eine enge Verbindung mit Vinzenz v. Paul, dem Vater der
Armen. So wie er, hat auch sie sich ganz dem Dienste an den Armen verschrieben.
Luise hat ihre Mutter nie gekannt, ist aufgewachsen bei Verwandten und
in Internaten, als sie 13 Jahre alt war, starb ihr Vater, mit 22 Jahren wurde sie
verheiratet und mit 34 Jahren wurde sie Witwe.
 

Welchen Weg hat sie beschritten, der sie vor Gott und den Menschen so groß machte, dass wir sie heute als Heilige verehren dürfen?

Luise war tief in Gott verwurzelt

So kann sie sagen: „Gott du allein bist alles, ich will auf alles verzichten.“

Zeitzeugen sagen von ihr: „Sie war tief mit Gott verbunden. Sie hatte die Gabe, in allen Dingen Gott zu sehen und zu preisen.“

Luise war eine starke Frau. Durch die Annahme ihres persönlichen Leides reift sie bis zur Heiligkeit.

Sie sagt: „Gott ließ mich erkennen, dass es sein heiligster Wille für mich war, durch das Kreuz zu ihm zu gelangen, da er mich von Geburt an fast nie ohne Leiden ließ.“

Zeitzeugen sagen: „Sie zeigte immer ein freundliches und heiteres Gesicht. Nie verlor sie die Ruhe, auch nicht in den größten Schwierigkeiten.

Luises Hinwendung zu den Armen

Luise findet ihr Lebensaufgabe im Dienst an den Armen, jener Menschen, die sich in auswegloser Situation befinden, sei es körperlich, sozial, oder seelisch. Sie kümmert sich um die an den Rand gedrängten Menschen, um die Kranken, um die weggelegten Kinder, um die Obdachlosen und Bettler, um alle Menschen deren Hoffnung auf bessere Zeiten zerbrochen ist.

Eine ihrer Aufgaben ist auch, die Formung und Führung jener jungen Frauen, die sich für den Dienst bei den Armen melden. Sie leitet, verwaltet, unterweist, löst Fragen, organisiert, korrespondiert, holt Rat und erteilt Rat.

So sagt sie: „Seid gütig und sanft zu den Armen und Kranken. Wir müssen sie herzlich lieben und achten. Tragt mit den Armen die Not und tut euer Möglichstes, um ihnen ein wenig zu helfen.“